
Energie bewusst nutzen. Ressourcen schonen. Zukunft gestalten.
Der AWO Bezirksverband Hannover e. V. baut ein systematisches Energiemanagement auf, um Energie und Wasser gezielter einzusetzen, Betriebskosten langfristig zu senken und den Klimaschutz in seinen Einrichtungen voranzubringen. Das Vorhaben „Implementierung eines Energiemanagementsystems“ wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) über die Kommunalrichtlinie gefördert.
Verbräuche verstehen – Verbesserungen wirksam umsetzen
Wo wird wie viel Energie benötigt? Welche Verbräuche lassen sich reduzieren? Und welche Maßnahmen entfalten unter den jeweiligen Bedingungen die größte Wirkung? Um diese Fragen fundiert zu beantworten, werden Verbrauchsdaten systematisch erfasst, ausgewertet und vergleichbar aufbereitet. So werden Entwicklungen sichtbar, Auffälligkeiten frühzeitig erkannt und konkrete Einsparpotenziale identifiziert.
Darauf aufbauend werden gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort geeignete Maßnahmen entwickelt und ihre Wirkung überprüft. Das Spektrum reicht von angepassten Betriebszeiten und einer bedarfsgerechten Anlagenregelung über einen bewussten Umgang mit Energie im Alltag bis hin zu fundierten Entscheidungsgrundlagen für technische und bauliche Verbesserungen.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Die Vielfalt der Einrichtungen stellt besondere Anforderungen an das Energiemanagement: Eine Kindertagesstätte hat andere Bedürfnisse als ein Seniorenzentrum, eine Klinik oder eine Wohneinrichtung. Deshalb werden Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und die Anforderungen des täglichen Betriebs gemeinsam betrachtet. Das Wohlbefinden der betreuten Menschen und Mitarbeitenden sowie eine zuverlässige Versorgung stehen dabei im Mittelpunkt.
Die neu geschaffene Stelle für das Energiemanagement bündelt dabei diese Aufgaben, schafft Transparenz und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen, technischen Verantwortlichen und zentralen Fachbereichen. Ziel ist es, Wissen aufzubauen, klare Abläufe zu etablieren und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen dauerhaft in der Organisation zu verankern.
Damit schafft der AWO Bezirksverband Hannover e. V. die Grundlage für kontinuierliche Verbesserungen: weniger Ressourcenverbrauch, geringere Treibhausgasemissionen und eine langfristige Entlastung der Betriebskosten. So verbinden wir ökologische Verantwortung mit unserem sozialen Auftrag.
Projekttitel: KSI: Erstmalige Implementierung eines Energiemanagementsystem beim AWO Bezirksverband Hannover e.V.
Laufzeit: 01.09.2026 bis 31.08.2029
Förderkennzeichen: 67K28377
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Weitere Informationen finden Sie hier: Kommunalrichtlinie: Förderung für Klimaschutzprojekte in Kommunen
Ansprechperson
Rieko Cramer
E-Mail: energie(at)awo-bvh.de


Transparente Erhebung der Energie- und Wasserverbräuche
Fortlaufende Analyse der Verbrauchsdaten
Identifikation von Einsparpotenzialen und Umsetzung zielgerichteter Maßnahmen
Senkung der Betriebskosten
Nachhaltige Verbesserung der Energieeffizienz unserer Gebäude