Migrationssozialarbeit ist ein wichtiger Baustein für Integration, gesellschaftliche Teilhabe und ein solidarisches Zusammenleben. Gleichzeitig stehen die Beratungsangebote zunehmend unter Druck: Die Nachfrage steigt, Problemlagen werden komplexer und die finanziellen Mittel reichen vielerorts nicht aus, um die tatsächlichen Kosten zu decken. Fehlende Planungssicherheit kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass Beratungsangebote eingeschränkt oder eingestellt werden müssen.
Migrationsberatung ist mehr als Unterstützung bei Behördenfragen
Wohnen, Arbeit, Gesundheit, Bildung, Aufenthalt oder Bürokratie: Migrationsberatungsstellen sind heute Anlaufstellen für ganz unterschiedliche Fragen. Hinzu kommen steigende digitale Hürden sowie psychosoziale Belastungen durch Flucht, unsichere Lebenslagen und fehlende Perspektiven. Damit wächst auch der Bedarf an intensiver und stabilisierender Begleitung.
AWO fordert verlässliche Migrationssozialarbeit
Der AWO Bezirksverband Hannover e. V. und seine Kreisverbände setzen sich deshalb für den langfristigen Erhalt einer bedarfsgerechten und qualitativ guten Migrationssozialarbeit ein. Im Bezirksgebiet bietet die AWO an acht Standorten verschiedene Angebote der Migrationsberatung und Jugendmigrationsarbeit an.
Für uns ist klar: Migrationssozialarbeit schafft Zugänge, eröffnet Perspektiven und stärkt gesellschaftliche Teilhabe. Sie ist Teil des Fundaments einer friedlichen und solidarischen Gesellschaft sowie einer stabilen Demokratie.
Deshalb braucht Migrationssozialarbeit verlässliche Strukturen und eine auskömmliche Finanzierung – heute und in Zukunft.
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