„Der Hitzeschutzgipfel ist das richtige Signal: Während die Bundesregierung weiterhin untätig bleibt, lenkt der Niedersächsische Ministerpräsident die Aufmerksamkeit auf die brutalen Auswirkungen des Klimawandels. Entscheidend ist, dass daraus konkrete Maßnahmen und verlässliche Finanzierungszusagen hervorgehen. Der vergangene Sommer hat verdeutlicht, vor welche Herausforderungen der Klimawandel soziale Einrichtungen stellt. Die Sozialwirtschaft braucht von der Politik verlässliche Unterstützung, um Gebäude und Angebote an die veränderten klimatischen Bedingungen anpassen zu können. Die Kosten für Maßnahmen der Klimafolgenanpassung müssen gesichert von den Kostenträgern übernommen werden. Bürokratisch aufgestellte Sonderförderprogramme binden unsere Kapazitäten unnötig und sorgen nicht für eine dauerhafte Ausfinanzierung der erforderlichen Maßnahmen. Diese notwendigen Veränderungen müssen zügig veranlasst werden, nur so können Kindertageseinrichtungen während der zunehmenden Hitzeperioden zuverlässig und sicher betrieben oder ältere, pflegebedürftige Menschen in unseren Einrichtungen vor den gesundheitlichen Folgen geschützt werden. Hitzeschutz gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge und muss verlässlich finanziert werden.“
