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Positionen und Stellungnahmen der Arbeiterwohlfahrt


 

 

Presseinformationen

 

AWO Position zur Migrations- und Einwanderungspolitik


Deutschland ist ein Einwanderungsland. Die Arbeiterwohlfahrt hat sich durch ihr Engagement in der Arbeit mit Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen zu uns gekommen sind, schon seit langem dieser Tatsache gestellt. Dies kommt in unserem Grundsatzprogramm und unseren Leitsätzen klar zum Ausdruck. Wir wenden uns unmissverständlich gegen jede Form von Rassismus und Fremdenhass. Die Gestaltung der Einwanderungsgesellschaft ist für die Arbeiterwohlfahrt eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit. Die Arbeiterwohlfahrt steht für Humanität, soziale Gerechtigkeit, gegenseitigen Respekt sowie gleichberechtigte Teilhabe. Diese Werte bestimmen unsere Leitlinien und Leitsätze.

Beratung und freiwilliges Engagement. Die AWO berät und unterstützt alle Menschen, unabhängig von ethnischer Herkunft, Nationalität, Religion, Weltanschauung oder Geschlecht. Wir wenden uns Menschen zu, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Unser Handeln basiert auf Fachlichkeit und Verlässlichkeit. Die Arbeiterwohlfahrt schafft dabei die Voraussetzungen, die freiwilliges Engagement in kooperativem Zusammenwirken von ehren- und hauptamtlicher Arbeit ermöglicht und fördert. Beide Bereiche sind gleichbedeutend und profitieren voneinander.

Fachlichkeit und Bildung. Die Arbeiterwohlfahrt legt großen Wert auf die stetige fachliche und persönliche Entwicklung ihrer ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch interne und externe Qualifizierungsmaßnahmen. Sie motiviert zum ehrenamtlichen Mitarbeiten und unterstützt die Aufgaben der ehrenamtlichen Helfer*innen.

Eine inklusive Gesellschaft. Inklusion ist für uns ein gesellschaftspolitischer Zustand, der alle Menschen als Mitglied unserer Gesellschaft versteht, ohne zu Fragen woher Menschen kommen, welche Hautfarbe, sexuelle Identität oder religiöse Weltanschauung sie haben. Entgegen der teils durch Medien und Politik verbreiteten Debatte über das Scheitern der Integration stehen wir mit unseren Einrichtungen und Diensten seit mehr als 50 Jahren für die erfolgreiche Begleitung und Beratung von Zuwanderinnen und Zuwanderern in ihren unterschiedlichen Lebenslagen und Lebensphasen.

 Solidarität und Teilhabe. Die Arbeiterwohlfahrt tritt ein für die Gestaltung einer Gesellschaft die auf Humanität und Solidarität aufbaut. Dies bestimmt unser Selbstverständnis besonders in der Migrations- und Teilhabepolitik. Wir engagieren uns für eine gleichberechtigte Teilhabe aller hier lebenden Menschen und treten für eine interkulturelle Öffnung unserer Gesellschaft ein.

AWO und Geflüchetete. Die Arbeiterwohlfahrt übernimmt Verantwortung als Träger von Beratungseinrichtungen und bei der Betreuung von Unterkünften für Geflüchtete und Migrant*innen. Sie steht dabei für einen hohen Standard ihrer Dienstleistungen. Besonders bei der Betreuung der Unterkünfte ist es uns besonders wichtig, ein Wohnumfeld zu schaffen, das die geflüchteten Menschen dabei unterstützt, sich in der neuen Umgebung einzuleben und Verlust und Fluchterfahrungen zu verarbeiten. Viele geflüchtete Menschen und Asylsuchende sind stark traumatisiert durch die Erfahrungen und Erlebnisse, die sie bei Ihrer Flucht machen mussten. Mit Sorge sehen wir, dass die Flüchtlingspolitik auf den Ebenen Bund, Länder und Kommunen ebenso wie auf europäischer Ebene nicht mit der nötigen Unterstützung behandelt wird.

Forderungen:

  • Die AWO fordert die Bundesregierung auf, ihre Verantwortung für die Flüchtlingspolitik angemessen wahrzunehmen, denn nur der Bund ist in der Lage die nötigen Finanzmittel bereitzustellen.
  • Die AWO fordert im Interesse der vielen Geflüchteten und Schutzsuchenden eine erhebliche Beschleunigung der Asylverfahrensprüfung bzw. Feststellung des Status. Dazu muss das „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ personell verstärkt werden. Es darf nicht weiter so sein, dass Asylsuchende oder geflüchtete Menschen unnötig lange nur eingeschränkten Zugang zu Hilfen für den Spracherwerb und zum Arbeitsmarkt bekommen. So ist ein eigenverantwortliches Leben und eine Integration in unsere Gesellschaft nur schwer zu erreichen.
  • Die AWO fordert, dass allen Geflüchteten unverzüglich per Gesetz der uneingeschränkte Zugang zu Sprachkursen, zum Bildungs- und Ausbildungssystem, zum Arbeitsmarkt und zur vollen Gesundheitsversorgung ermöglicht werden muss.
  • Die AWO fordert die Beseitigung des verfassungswidrigen Zustands durch die zu geringen Leistungen des Asylbewerberleistungsgesetzes. Dieses Gesetz muss abgeschafft werden und sollte durch die Anwendung der normalen Sozialgesetzgebung (SGB II und XII) ersetzt werden. Wir wollen keine Menschen zweiter Klasse.
  • Die AWO fordert, die EU-Aufnahmerichtlinie muss umfassend und zeitnah ins deutsche Recht umgesetzt werden. Betroffen sind hier vor allem besonders Schutzbedürftige wie traumatisierte Schutzsuchende und unbegleitete Minderjährige. Die damit entstehenden Verzögerungen treffen vor allem notwendige Verbesserungen für die Aufnahme und die Unterstützung von „Unbegleiteten Minderjährigen Geflüchteten (UMG)“. Es sind dringend mehr Hilfen für die unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten und den mit ihren Familien eingereisten Kindern und Jugendlichen anzubieten. Dazu zählen besonders fachlich fundierte Betreuungs-, Bildungs- und Ausbildungshilfen entsprechend der UN Kinderrechtskonvention.
  • Die AWO, als  Träger vieler Kindertageseinrichtungen, fordert dringend den quantitativen Ausbau von Betreuungskapazitäten und eine deutliche qualitative Förderung, um den immer mehr gestiegenen Bedarf z.B. bei Spracherwerb und Betreuung von geflüchteten Kindern zu decken. Dazu gehört auch eine Fachkräftequalifizierung (im Bereich der Erzieher*innen, Sozialassistent*innen und Sozialarbeiter*innen) im Umgang mit geflüchteten, traumatisierten Kindern aus unterschiedlichen Kulturen und mit unterschiedlichen Sprachen.
  • Die AWO fordert die verstärkte Anerkennung und Förderung des großen bürgerschaftlichen Engagements bei der Unterstützung und Hilfe für geflüchtete Menschen. Nur eine wirklich gelebte Willkommens- und Anerkennungskultur schafft Vertrauen und schützt vor Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.
  • Die AWO fordert die Bundesregierung auf, sich bei der Europäischen Union dringend für eine gerechte, sozial verträgliche und den Bedürfnissen der Geflüchteten angemessene Verteilung und bessere Behandlung der geflüchteten Menschen einzusetzen und sich nicht weiter in Verteilungskämpfe zu begeben. Im Interesse der Humanität halten wir es für dringend erforderlich, dem Sterben im Mittelmeer etwas entgegenzusetzen, indem das so erfolgreiche Rettungsprogramm „Mare Nostrum“ unverzüglich wieder aufgenommen wird, gestützt durch die Tätigkeiten von Seawatch und Satellitenüberwachung und ausreichend unterstützt durch eine gesamteuropäische Finanzierung.
  • Mit Blick auf die weitere Zukunft fordert die AWO die Ausweitung der aktiven Entwicklungszusammenarbeit in den Krisen- und Kriegsländern zu Vermeidung von Flucht und Vertreibung. Diese Hilfen müssen so gestaltet sein, dass die Länder in die Lage versetzt werden, aus eigener Kraft wieder eine Lebensperspektive für ihre Bevölkerung schaffen zu können. Dieser Prozess wird Jahrzehnte in Anspruch nehmen und muss daher sofort in Gang gesetzt werden.

 

erarbeitet vom Jour Fixe Sozialpolitik, November 2015

Verband, Politik & Kommunikation

AWO Bezirksverband Hannover e.V.

Echt AWO: Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO. 13.-21. Juni 2015


Engagement ist tief in der Tradition der AWO verwurzelt und nicht zuletzt der Impuls, vom 13. - 21. Juni 2015 eine bundesweite Aktionswoche durchzuführen. „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.“ – ist das zentrale Motto der Aktionswoche. „Wir werden in dieser Woche bundesweit unsere Türen öffnen, um unsere engagierte, soziale Arbeit zu präsentieren“, erklärt der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt und ergänzt: „Die Aktionswoche zeigt den Menschen, dass wir ein Verband sind, der zugleich traditionell und modern, der lebendig, innovativ, dynamisch und vielfältig ist und warum es für alle Generationen richtig und wichtig ist, sich in der AWO zu engagieren.“

Vielfalt wirkt vielfach: Die AWO ist in dieser Woche und im ganzen Jahr für alle Menschen mit unterschiedlichen Angeboten da. „Die Aktionswoche lebt vom Engagement der AWO vor Ort. Deshalb freuen wir uns, dass bereits eine Woche vor ihrem Beginn schon über 1.000 Veranstaltungen in den Veranstaltungskalender der Aktionswoche eingetragen wurden“, erklärt Präsident Schmidt und ist zuversichtlich, dass es noch viel mehr werden. Das Programm ist so vielfältig wie die AWO: Vom Tag der offenen Tür und Sommerfesten bis hin zu großen Innenstadtfesten, wie in Hamburg, Oldenburg oder Speyer und Diskussionsrunden zu sozialpolitischen Themen, wie eine Veranstaltung zu „Demokratie in Kindergärten“ mit der Berliner Senatorin Sandra Scheeres. Die interessantesten Veranstaltungen werden als Countdown seit Mitte Mai täglich auf der Facebookseite des Bundesverbandes unter dem Motto 30 mal #echtawo vorgestellt.

Der zentrale Auftakt für die AWO-Aktionswoche wird im Rahmen des Bundesausschusses der AWO am Samstag, den 13. Juni 2015 in Berlin erfolgen. Die Aktionswoche wird in den Social-Media-Plattformen, wie Facebook, Twitter und Instagram begleitet. Bei Instagram – einer Foto-App wird zu einem Wettbewerb aufgerufen, die schönsten und kreativsten Bilder mit dem Schlagwort #echtawo zu posten und/oder zu bewerten. Die interessantesten Beiträge aus den sozialen Netzwerken können hier abgerufen werden: https://storify.com/awobund/echtawo.

Im AWO Bezirksverband Hannover e.V. beteiligen sich Seniorenzentren, Kindertagesstätten, Ortsvereine und Kreisverbände mit vielfältigsten Projekten an der Aktionswoche (siehe: Veranstaltungskalender der Aktionswoche). Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO zeigen: Zusammenleben und Arbeiten in Vielfältigkeit und Interkulturalität ist bei uns selbstverständlich. Mit gegenseitigem Respekt, und Wertschätzung sind wir engagiert für ein buntes Miteinander in all unserer Unterschiedlichkeit. Mit einer Fotoaktion zeigen viele Einrichtungen außerdem, wie lebendig, bunt und engagiert die AWO ist. „Wir unterstützen Menschen, Ihr Leben eigenständig und verantwortlich zu gestalten und fördern alternative Lebenskonzepte“, betont Kerstin Tack (MdB), die Vorsitzende des AWO Bezirksverbandes Hannover e.V. „Und wir erleben so, dass etwas Großartiges möglich wird, die Freude am Erreichen eines gemeinsamen Zieles. Bei der AWO heißt dieses Ziel: Für die Menschen da sein!“

 

Fünfte Sozialkonferenz der AWO "Bürgerschaftliches Engagement"


"Wir wollen ein kraftvolles Zeichen setzen für das Bürgerschaftliche Engagement in der Arbeiterwohlfahrt. Seit der Gründung des Verbandes ist Engagement für uns von zentraler Bedeutung. Gerade durch unsere zahlreichen Mitglieder und Engagierten sind wir ein lebendiger Verband", erklärt AWO Präsident Wilhelm Schmidt.

Vor diesem Hintergrund fand am 27. und 28. Juni in Altötting die fünfte Sozialkonferenz der AWO statt. Fünf Delegierte des AWO Bezirksverbandes Hannover reisten nach Altötting. "Wir haben einige Themen und Anliegen im Gepäck", sagte Marion Wedell, stv. Geschäftsführerin und zuständig für die Verbands- und Öffentlichkeitsarbeit, im Vorfeld. "Zum Beispiel geht es uns darum, die Vernetzung zwischen Ehren-und Hauptamt weiter auszubauen. Wir müssen uns den neuen gesellschaftlichen Herausforderungen stellen, um mit innovativen Ideen und Projekten Menschen für ein Engagement bei der AWO zu gewinnen. Dies geht am besten Hand in Hand, um vor Ort stark und sichtbar zu sein."

Schon im Frühjahr hatten sich der AWO Bundesverband und seine Gliederungen bei einer Workshop-Tagung in Springe intensiv mit dem Thema Mitgliedergewinnung und Ehrenamt beschäftigt. In Altötting sollte nun ein weiterer intensiver Austausch darüber stattfinden, wie "vorhandenes Engagement angesichts gesellschaftlicher Entwicklungen und Trends gestärkt und in seinem Eigenwert anerkannt werden kann. Genauso sprechen wir darüber, wie wir neue Interessierte für uns gewinnen können", hebt AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler hervor. Die Arbeiterwohlfahrt wird heute bundesweit von über 360 000 Mitgliedern sowie 75 000 Engagierten getragen.

Die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer haben sich in fünf Fachforen über das Verhältnis zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen, über Bürgerschaftliches Engagement in der Pflege und im Bildungsbereich sowie als Motor für soziale Innovationen beschäftigt. "Allein das zeigt, auf wie vielen Ebenen heute Bürgerschaftliches Engagement entscheidend für die Arbeiterwohlfahrt ist und Solidarität und Zusammenhalt fördert", sagt Schmidt. "Die Arbeiterwohlfahrt hat sich seit jeher dadurch ausgezeichnet, dass sie nah an den Menschen ist, zuhört und nach innovativen Lösungen für komplexe Herausforderungen sucht - und das gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Das stärkt uns und macht die AWO fit für die Zukunft", schließt Schmidt ab. Die Positionsbestimmung der AWO zum Bürgerschaftlichen Engagement ist online aufrufbar und grundlegend für die 5. Sozialkonferenz.

 

 

Jetzt schlägt`s 13


AWO Kampagne zum Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz

Das Thema Kinderbetreuung ist derzeit eines der wichtigsten Themen der Bundespolitik. Immer mehr Beteiligten wird klar, dass die Einhaltung des Rechtsanspruches in vielen Regionen kaum zu halten sein wird. Das zeigt uns, dass wir mit dieser Kampagne genau zur rechten Zeit kommen.
Unter www.kita-kampagne.awo.org finden Sie alles, rund um das Kampagnenthema. Die Internetseite ist aber keineswegs als starres Endprodukt zu sehen, sondern wir wollen sie über den langen Kampagnenzeitraum bis August 2013 stets neu füllen. Und dafür brauchen wir Ihre Unterstützung.

Hier die aktuellen Themen der Kampagne:
Betreuungsgeld
Durch die Absetzung des Themas im Bundestag ist die zeitliche Abfolge der Einbringung des Gesetzes zurzeit noch offen. Dazu kommt, dass nicht geklärt ist, ob der Bundesrat dem Gesetz zustimmen muss. Zusätzlich wird geprüft ob das Gesetz überhaupt mit dem Grundgesetz vereinbar ist. So zum Beispiel prüft Hamburg eine Verfassungsklage. D.h., wir werden tagesaktuell reagieren, um gegen das unsinnige Gesetz Position zu beziehen.
10-Punkte-Plan der Bundesministerin zum Kita-Ausbau
Am 30. Mai stellte die Bundesministerin Schröder einen 10-Punkte-Plan vor, dessen Maßnahmen den Kita-Ausbau beschleunigen sollen. Der Plan war ein Offenbarungseid – Die Bundesregierung zeigte damit, dass sie auch vier Jahre nach Vereinbarung des Rechtsanspruchs und ein Jahr vor seinem Inkrafttreten nicht weiß, wie der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz eingehalten werden kann. Zinsgünstige Kredite mögen im Einzelfall sinnvoll sein, sie wirken aber nicht in der Fläche. Besonders bedenklich ist der sogenannte „Qualitätscheck“, all zu oft wurde unter dem Siegel vermeintlichen Bürokratieabbaus die Qualität der Angebote in Frage gestellt. Die Ausschöpfung finanzieller Spielräume ist ebenfalls eine Mogelpackung, von dringend benötigten zusätzlichen Mitteln ist hier nämlich nicht die Rede. Unklar ist zudem, was die Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit mit dem Kita-Ausbau zu tun hat. Dieser Plan wird kaum Wirkung zeigen.
Fachkräftemangel
Und auch in Sachen Erzieherinnennotstand entblößt die Bundesregierung tagtäglich aufs Neue ihre Hilflosigkeit. Sollten erst die Bezieherinnen von Hartz IV umgeschult werden, waren es kürzlich die Mitarbeiterinnen von Schlecker, die man für die Arbeit in Kitas und in Altenheimen umschulen wollte. Die AWO begrüßt es grundsätzlich, wenn Frauen und Männer ohne Zwang verstärkt auf die sinnstiftenden, aber auch verantwortungs- und anspruchsvollen Berufsfelder im Kita- und Altenpflegebereich aufmerksam gemacht werden. Qualifizierte und menschlich zugewandte Kinderbetreuung und Altenpflege – dass kann aber nicht jeder. Sozialberufe dürfen nicht zu Auffangbecken werden. Diese Themen zeigen uns, wie wichtig die Kampagne ist.

Beteiligen Sie sich!

Die Homepage ist kein Endprodukt. Wir wollen sie mit Leben füllen und bitten Sie dafür um Ihre Meinung!

Warum ist der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz so wichtig? Weshalb war seine Einführung ein Meilenstein in der bundesdeutschen Familienpolitik? Was bedeutet er für jede einzelne Frau, jeden Mann als Elternteil, als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber? Weshalb können Familien davon profitieren? Was bedeutet er für die Kinder? Welche Chancen bietet er? Schicken Sie uns Fotos und dazu Ihre Meinung, indem Sie den Satz: „Rechtsanspruch 2013 weil …“ vervollständigen.

3. AWO Sozialkonferenz in Weimar: Beschäftigte in Sozialberufen brauchen mehr gesellschaftliche Anerkennung und mehr Geld!


2012_06_21_AWO_Resolution.pdf

AWO Leitfaden zur Gleichstellung in Sprache und Schrift


Der AWO Bundesverband e.V. empfiehlt die konsistente Verwendung geschlechtergerechter Sprache in allen Veröffentlichungen und Publikationen der AWO. Wir möchten mit diesem Leitfaden die Grundlage für eine aktive Umsetzung zum geschlechtergerechten Formulieren schaffen.

HAUPTSACHE AWO - das neue Verbandsmagazin geht an den Start


Das neue Verbandsmagazin "Hauptsache AWO ... in der Mitte Niedersachsens" der AWO Bezirksverband Hannover e.V. erscheint am 15. September 2011. Mit "Hauptsache AWO" gehen wir von Anfang an neue Wege. Wir veröffentlichen das Magazin online, Ihr könnt die Zeitung am Bildschirm mit einer Blätterfunktion lesen oder als PDF ausdrucken. So verkürzen wir Informationswege und gehen verantwortungsbewusst mit den finanziellen Ressourcen unseres Mitgliederverbandes um.

 

"Hauptsache AWO...in der Mitte Niedersachsens", möchte allen unseren Mitgliedern und allen an unserer Arbeit und unseren Positionen interessierten Freundinnen und Freunden der AWO unsere sozialpolitische Arbeit vorstellen. Die AWO hat aus ihrem Selbstverständnis heraus und als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen einen klaren sozialpolitischen Auftrag: Wir nehmen unsere anwaltschaftliche Funktion für alle Menschen wahr, die unsere Unterstützung benötigen und wir mischen uns ein in der Politik. In der ersten Ausgabe beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit dem Thema "Freiwillig mit der AWO". Unser Ziel: Das Verbandsmagazin "Hauptsache AWO" soll die sozial- und gesellschaftspolitische Stimme der AWO in der Mitte Niedersachsens sein und einen meinungsstarken, fachlich fundierten und kompetenten Austausch ermöglichen. Dazu rufen wir Euch ausdrücklich zum Dialog mit uns auf. 

 

Wir wünschen viel Vergnügen mit der neuen "Hauptsache AWO" und möchten Euch herzlich bitten,  "Hauptsache AWO" weiter zu empfehlen und Euch in den Newsletter einzutragen. Dann bekommt Ihr nämlich immer zum Erscheinungstermin eine kurze Mitteilung per Mail, dass die neue "Hauptsache AWO" jetzt online ist.

AWO wendet sich in Sachen Freiwilligendienste an Sozialministerin Özkan


Mit der Bitte um Unterstützung des Landes in Sachen Freiwilligendienste haben sich die drei nieders. Bezirksverbände der AWO an die Sozialministerin Özkan gewandt.

"Die Bezirksverbände der AWO in Niedersachsen bitten Sie deswegen nachdrücklich, sich gemeinsam mit uns schnellstmöglich für flexible Regelungen beim Bundesfreiwilligendienst einzusetzen. Die AWO hat sich immer ausdrücklich für eine Unterstützung des Bundesfreiwilligendienstes stark gemacht. Was die Bundesregierung mit der fast überfallartigen Abschaffung des Zivildienstes an Durcheinander produziert hat, erfordert nun Kooperation und die Bereitschaft der Regierung zu einem gemeinsamen, vertrauensvollen und unbürokratischen Handeln. Es ist nicht hinnehmbar, dass die finanzielle, aber vor allem die organisatorische Verantwortung für ein Gelingen des Bundesfreiwilligendienstes jetzt allein bei den Trägern "hängen" bleiben soll."

September 2011: Grundpositionen Sterbe- und Abschiedskultur in der AWO


Die existenziellen Fragen der Menschen zur Gestaltung des Lebensendes werden mehr denn je in Politik und Gesellschaft diskutiert. Für die AWO als werteorientierter sozialpolitischer Verband sind diese Debatten von hoher Bedeutung. Deshalb hat das Präsidium des AWO Bundesverbandes in 2010 beschlossen, einen AWO-Ethikrat einzurichten.

Dem Ethikrat gehören neben verbandspolitischen Vertretern der AWO auch renommierte Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft an.

Der Rat hat auf der Grundlage des AWO-Leitbildes kürzlich Grundpositionen der AWO zu Selbstbestimmung und Palliative Care am Ende des Lebens erarbeitet.

 

August 2011 Memorandum Perspektiven für die Pflege in Deutschland


Zur Verbesserung der Situation von Pflegerinnen, Pflegern und zu Pflegenden sowie zur Behebung des Fachkräftemangels hat die AWO gemeinsam mit der Vereinten Dienstleistungsgesellschaft ver.di ein Memorandum für „Perspektiven für die Pflege älterer Menschen in Deutschland“ ausgearbeitet. Darin fordern AWO und ver.di unter anderem deutlich verbesserte Bedingungen für die Pflege.

 

Juli 2011 AWO Positionspapier Vereinbarkeit Pflege und Beruf


„Die AWO fordert die Bundesregierung auf, die Situation der Berufstätigen, die ihre Angehörigen pflegen, umgehend zu verbessern“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und fordert einen „Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit“. Derzeit werden in Deutschland ca. 1,6 Millionen pflegebedürftige Menschen zu Hause versorgt. Rund 40 Prozent der Hauptpflegepersonen sind erwerbstätig. „Die bisherigen Regelungen des Gesetzentwurfes zur Familienpflegezeit sind enttäuschend“, kritisiert Stadler: „Abgesehen vom fehlenden Rechtsanspruch werden die Betroffenen mit unklaren Regelungen und Beiträgen zur Ausfallpflichtversicherung belastet.“

 

März 2011 AWO Position zu Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe bei Gewalt


Öffentliche Äußerung der Beratungsstellen gegen häusliche Gewalt, Frauenberatungsstellen und Frauenhäuser der Arbeiterwohlfahrt in Niedersachsen zur Änderung der Richtlinie „über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen für Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind“  zum 01.01.2012

 

Mai 2011 AWO Position: Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial und gerecht gestalten


Mai 2011 AWO Position: Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial und gerecht gestalten:
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort!
- Beschluss des AWO Bundesausschusses vom 7. Mai 2011 -

Mai 2011 Briefe der LAG FW zur Problematik der Mutter/Vater-Kind-Kuren


Die Landesgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAGFW) in Niedersachsen hat sich in zwei Briefen an die Sozialministerin Özkan und den Wirtschaftsminister Bode gewandt, um die restriktive Ablehnungspraxis der Krankenkassen bei Mutter/Vater-Kind-Kuren und die Auswirkungen für die Betroffenen, die Einrichtungen, die Träger und den Wirtschaftsstandort Niedersachsen zu thematisieren.

April 2011 Jahresgutachten Migrationsland 2011


Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration hat sein zweites Jahresgutachten der Öffentlichkeit vorgestellt. Der hochkarätig besetzte Sachverständigenrat (SVR) unter dem Vorsitz von Prof. Bade ist davon überzeugt, dass Migration und Integration zwei Seiten einer Medaille sind. Nachdem das Gutachten 2010 die Frage der Integration bearbeitet hat, stellt das Gutachten 2011 die Migration in den Mittelpunkt seiner Arbeit.

Das Gutachten setzt sich damit auseinander, aus welchen Regionen Migranten künftig kommen werden und wie eine Steuerung der Migration aussehen könnte. Besonders aktuell sind die Vorschläge der Gutachter, Entwicklungszusammenarbeit und Migrationspolitik enger miteinander zu verknüpfen. Ein Vorschlag, der angesichts der politischen Umwälzung in den Staaten Nordafrikas von einiger Bedeutung sein könnte.
Das Jahresgutachten ist auf der Homepage des Sachverständigenrats einsehbar:
www.svr-migration.de

Januar 2011 AWO Position zur Pflegesituation Niedersachsen


In einem gemeinsamen Brief der niedersächsischen AWO Bezirksverbände Weser -Ems e.V., Braunschweig e.V. und Hannover e.V. an Sozialministerin Özkan formulierten die AWO Geschäftsführer die Probleme der niedersächsischen Pflegesituation.

 

Januar 2011 Sozialpolitische Grundsatzerklärung der AWO


Das Präsidium des AWO Bundesverbandes hat in seiner Sitzung am 28. Januar 2011 die sozialpolitische Grundsatzerklärung der Arbeiterwohlfahrt 2011 mit dem Titel "Zusammenhalt stärken - Ausgrenzung verhindern" beschlossen.

Die Erklärung ist hervorgegangen aus der "Essener Erklärung", die als Diskussionsgrundlage für die 1. Sozialpolitische Fachkonferenz der AWO am 1.10.2010 zur Zukunft der Sozialpolitik in Essen erarbeitet wurde.

 

Archiv


Pressekontakt:

AWO Bezirksverband
Hannover e.V.

Verband, Politik & Kommunikation
Kerstin Kromminga

Kurt-Partzsch-Haus
Körtingsdorfer Weg 8
30455 Hannover

Tel. 0511 4952 202
Fax 0511 4952 252

email: presse(at)awo-bvh.de

 

 

AWO Ansicht 2.15 ECHT AWO


AWO Ansicht. Ansichten der AWO kompakt.

Die AWO Ansicht ist das Magazin des AWO Bundesverbandes.
Das Magazin erscheint alle drei Monate und wird jeweils ein sozial- und gesellschaftspolitisches Thema ausleuchten.

Die aktuelle Ausgabe befasst sich mit dem Thema "ECHT AWO" und der AWO Aktionswoche.

Die neue "AWO Ansicht" jetzt zum Download


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